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Bauauschussvorsitzender fordert Öffnung der Hafenstraße

12.02.2000 1 Minute Lesezeit

    Im Vorfeld der Etatberatungen der Ratsfraktionen und der Diskussionen in den Fachausschüssen und im Stadtrat, bestätigt nun der Vorsitzende des Bauauschusses, der junge CDU-Ratsherr Jens Hartmann, gegenüber dem Stadt-Kurier, dass er für die gegenläufige Öffnung der Hafenstraße kämpfen wird. “Die bessere Erreichbarkeit der Innenstadt, des Parkhauses Rheintor, sowie des Freizeitbereiches Batteriestraße/Freithof soll weiterhin im Mittelpunkt der strassenbaulichen Aktivitäten der Stadt stehen“, erläutert Hartmann und untermauert damit sein Richtlinienpapier, dass er zu Jahresbeginn verfasst hatte. Die Hafenstraße wird seit einigen Jahren, obwohl die Fahrbahnbreite einen Begegnungsverkehr ohne weiteres zulässt, als Einbahnstraße in Richtung Erftstraße geführt. „Aus der stadtplanerischen Überzeugung, die Hafenstraße bidirektional zu öffnen, ist die Idee des Kreisverkehrs zwischen Batterie-, Rhein- und Hafenstraße enstanden. Um nun auch den Individualverkehr die Einfahrt aus Richtung Erftstraße in den Kreisverkehr zu ermöglichen, muss lediglich der Fahrbahnrand an der Kreiseinfahrt ohne grossen Aufwand versetzt werden“, erklärt der Ausschussvorsitzende. Bei einer Öffnung der Hafenstraße könnte dann auch die dringend notwendige sichere Erreichbarkeit des Kinos mit den Fahrrad aus Richtung Erftstraße erreicht werden. Ferner würde der Straßenzug Sebastianusstraße/ Glockhammer/Spulgasse entlastet, und der Rheinwallgraben könnte als Einbahnstraße in Richtung Rheinstraße geführt werden, und damit vom Durchgangsverkehr entlastet werden, meint Hartmann.