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Arbeitskreis „Neue Medien“

Barrierefreiheit auf kommunalen Internet-Plattformen

30.10.2003 1 Minute Lesezeit

    Die Leiter des CDU-Arbeitskreises „Neue Medien“, Ekkehard Begalke und Jens Küsters, laden herzlich zu einer Präsentation und Diskussion zum Thema „Barrierefreiheit auf kommunalen Internet-Plattformen“ am Montag, den 3. November 2003, ab 19.30 Uhr in die Neusser CDU-Geschäftsstelle am Münsterplatz ein.

    Anlass ist der vor kurzem gestartete barrierefreie Alternativauftritt der Stadt Neuss im Web. Als Gesprächspartner wird uns Herr Sascha Severin zur Verfügung stehen, der bei der Stadt Neuss für die Koordination von Internet und Neuen Medien verantwortlich ist.

    Sämtliche Behörden sind gesetzlich verpflichtet, ihre Informationen im WWW auch behinderten Menschen zugänglich zu machen. Neue Angebote sollen demnach barrierefrei eingerichtet, bestehende Angebote müssen innerhalb einer Übergangsfrist von drei bis vier Jahren angepasst werden. Die Stadt Neuss hat hier nun eine Vorreiterrolle eingenommen, das Pendant auf Landesebene ist in Düsseldorf zurzeit noch in Arbeit und soll voraussichtlich erst am 1. Januar 2004 aktiviert werden.

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    Stichwort: „Barrierefreiheit“ beschreibt den ungehinderten Zugang zu Informationen im Internet in erster Linie für behinderte Internetnutzer.
    Blinde Surfer müssen sich beispielsweise den Text einer Webseite mit einem speziellen Browser vorlesen lassen und sind so auf eine sinnvolle Gliederung der Inhalte und auf aussagekräftige Textbeschreibungen für Bilder angewiesen.
    Werden auf einer Seite diverse Inhalte farblich gegliedert bzw. werden Farben mit inhaltlichen Bedeutungen belegt, sind farbenblinde Nutzer auf eine kontrastreiche Graustufendarstellung angewiesen. Denn nur so bleiben die Farbunterscheidungen für sie sichtbar.
    Besucher mit ausgeprägter Sehschwäche sind darüber hinaus besonders auf variable Schriftgrößen angewiesen, damit sie die Inhalte auch in sehr großer Schrift anschauen und lesen können.
    Missachtet eine Seite diese und andere wichtige Kriterien der Barrierefreiheit, schließt sie Nutzergruppen mit Behinderungen weitgehend aus und läuft Gefahr ihren Adressatenkreis erheblich zu verkleinern – schließlich wird das Internet gerade von behinderten Usern überproportional häufig genutzt.

    Quelle: www.barrierefinder.de