#fürneuss

Startseite

Außerschulische Betreuung an der St. Peter Grundschule auch im Schuljahr 2002/03 gesichert

12.12.2001 1 Minute Lesezeit

Drei wichtige Anliegen der Bürger hatte der Bezirksausschuss Rosellen in seiner letzten Sitzung im Jahre 2001 am 27.11. zu behandeln.

1. Wichtigstes Thema war die außerschulische Betreuung der Grundschüler an der St. Peter Schule in Rosellen. Wie der Förderverein der Schule der Politik mitteilte, wäre im kommenden Schuljahr keine umfassende außerschulische Betreuung nach Schulschluss mangels eines Raumes mehr möglich gewesen, da es erstmals fünf Schulklassen in jeder Jahrgangsstufe geben wird.
Während die SPD einen Container als Ersatz für den fehlenden Raum in Erwägung zog, sieht die CDU die Möglichkeit, durch Umbaumaßnahmen einen weiteren Raum in der Schule zu schaffen. Nach Ansicht des Stadtverordneten Andreas Schneider (CDU) müsste die Stadt alle Kosten daraus trotz schlechter Kassenlage auf sich nehmen, zumal auf den Bau einer neuen Grundschule in Allerheiligen aus Kostengründen verzichtet wurde.
Diesem Vorschlag der CDU folgte schließlich der Ausschuss auch einstimmig, so dass eine Betreuung der Schüler auch im kommenden Schuljahr gewährleistet sein wird.

2. Auf Antrag der SPD beriet der Ausschuss über die Einrichtung eines gebührenpflichtigen Automaten zum Betrieb des Lichtmastes für die Laufbahn der Bezirkssportanlage Rosellen außerhalb der Vereinsnutzung.
Richtig erkannt ist dabei wohl die Nachfrage nach Laufmöglichkeiten während der dunklen Jahreszeit.
Andererseits ist es nach Ansicht der CDU wirtschaftlich unsinnig, für die geringen Kosten, die bei der Nutzung des Lichtmastes entstehen würden, einen teuren Automaten aufstellen zu lassen. Die CDU bat daher um Prüfung, ob nicht eine Zeitschaltung weniger Aufwand mit demselben Ergebnis bedeuten würde.

3. Schließlich wurden zwei Bürgerbeschwerden behandelt, in denen hauptsächlich die Verschmutzung von Plätzen mit Wertstoffsammelbehältern und ihre unsachgemäße Verwendung außerhalb der Einwurfzeiten gerügt wurde.

Die CDU machte dabei ihr Verständnis für die sich gestört fühlenden Bürger deutlich, sieht jedoch keine Lösung, die die Stadtverwaltung hiergegen erwägen könnte: Es gibt keine geeigneten anderen Plätze für die Behälter, die egal an welchem Platz auch immer eine Verschmutzung anziehen würden. Nach Auffassung der CDU „liegt das Problem nicht am Standort der Container, sondern im Sozialverhalten der Bürger, die selbst Nachts ihren Müll entsorgen“, wie Volker Bäumken, Kreistagsabgeordneter für Rosellen betonte.