#fürneuss

Startseite
CDU: Schulsanierung wird konsequent fortgeführt

Auch in der Vergangenheit erhebliche Leistungen

16.06.2002 1 Minute Lesezeit

    „In der Schulpolitik setzt die CDU-Fraktion ihren Kurs konsequent fort und baut das in der Vergangenheit geschaffenen Fundament mit weiteren erheblichen Finanzmitteln aus.“ Das betont CDU-Fraktionssprecher Dr. Hermann-Josef Baaken in Ergänzung zu den im letzten Schulausschuß gefassten Beschlüssen zur Schulsanierung. Das von der Stadtverwaltung aufgelistete Arbeitsprogramm sei beeindruckend und werde sukzessive abgearbeitet, auch wenn die Kosten geringfügig steigen. Ein solch schwerer Brocken in Höhe von rund 15 Millionen Euro verlange eine genaue Projektplanung und regelmäßige Kontrolle.

    Alle Aufgaben würden in angemessener Zeit erledigt. Das von der CDU beantragte millionenschwere Programm soll verschobene und ausstehende Renovierungsmaßnahmen der Schulen innerhalb von fünf Jahren auf den aktuellen Stand bringen. Gleichzeitig werden notwendige Maßnahmen zur Sicherheit wie Brandschutz umgesetzt.

    „Die CDU-Fraktion steht in der Kontinuität ihrer Arbeit, hat jedoch die Prioritäten in den letzten 20 Jahren den Gegebenheiten unterordnen und ändern müssen“, sagt Ratsherr Baaken. Bereits zur Zeit des Schulausschussvorsitzenden und späteren Fraktionsvorsitzenden Karlheinz Irnich (CDU) habe man erhebliche Investitionen getätigt. Damals wurde mit städtischen Mitteln die Janosz-Korcak-Gesamtschule und der teilweise Neubau der Gesamtschule an der Erft in Reuschenberg beschlossen. Zu dieser Zeit, der jetzige Stadtwerkechef Heinz Runde war Schuldezernent, waren auch erste wegweisende Beschlüsse über jährliche und regelmäßige Ausgaben für die Schulrenovierung in Höhe von zwei Millionen Mark im Haushalt veranschlagt worden.

    Anerkennung und Lob gebühre dem damals handelnden „Tandem“ Runde-Irnich, die bei der Verwendung der knappen Finanzmittel Augenmaß behalten hätten. Dennoch: „Ohne deren mutige Entscheidung hätten wir heute keine Gesamtschulen“, betont der CDU-Sprecher. So hätte man die Kosten für den Um- und Neubau der Gesamtschule an der Erft von 19 auf 15 Millionen Mark reduzieren können. Die übrigen Geldmittel konnten für andere Maßnahmen im Schulbereich eingesetzt werden.

    „Damals wurde mit einem finanziellen Kraftakt die Gründung der Gesamtschulen voran getrieben. Jetzt haben wir die Prioritäten geändert und die Renovierung in den Vordergrund gestellt“, begründet Ratsherr Baaken das neue Vorgehen. Die CDU-Fraktion sei Irnich sehr dankbar für den politischen Anschub, so Baaken: „Das jetzt laufende Schulsanierungsprogramm in einer Größenordnung von 10 Millionen Mark ist ein wesentlicher Verdienst des ehemaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden. Wer glaubt, das Gegenteil sei der Fall, versucht die Geschichte neu zu schreiben und liegt in seiner Beurteilung falsch.“