Architekt Küppers zu Gast bei der Jungen Union: Attraktivierung des Hauptstraßenzugs unumgänglich

Die Junge Union Neuss durfte auf der letzten Sitzung des Arbeitskreises Innenstadtgestaltung den Architekten Küppers als Referenten begrüßen. Mit Küppers, der seit etwa 40 Jahren Architekt in Neuss und Umland ist, hatte die JU einen kompetenten Referenten und interessanten Gesprächspartner zum Thema Attraktivierung der Neusser Innenstadt eingeladen. So wurde über die Gestaltung des ehemaligen Omnibusbahnhofs genauso strittig diskutiert wie über die Vorschläge zur Attraktivierung der Drususallee.

Einheitliche Meinung bestand aber in der Aussage, dass eine Attraktivierung des Neusser Hauptstraßenzugs unumgänglich sei. Billig- und Ramschläden sowie diverse Bäckereien und Handyläden bestimmten die Haupteinkaufsstraße. Von dem einst schönen Erscheinungsbild der Innenstadt sei nur noch wenig erkennbar. Wilde, bunte Leuchtreklamen zerstörten den letzten Rest von Flair und Attraktivität. Nach Ansicht der JU könnte hier die Lösung die Errichtung einer Werbesatzung sein. „Diese Satzung soll dann regeln, welche Art von Werbe- und Reklametafeln angebracht werden dürften und welche nicht“, sagt Jens Küsters, Stellvertretender JU-Vorsitzender. Bei der Erarbeitung dieser Satzung schlägt die JU Neuss die Zusammenarbeit mit der Neusser Denkmalbehörde vor.

Die Jungpolitiker begrüßten Bemühungen, am Omnisbusbahnhof Wohnbebauung anzusiedeln. Um die Innenstadt zu beleben, müssten auch Menschen direkt dort leben. So könne auch sichergestellt werden, dass die Kaufkraft nicht in umliegende Städte und Gemeinden abwandere. „Zu einer attraktiven Innenstadt gehören nicht nur Bäckereien und Handyshops, sondern vor allem Menschen, die die Stadt lebendig machen,“ so Sebastian Schmitz, Leiter des Arbeitskreises.