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Steuerreform und Reform im Arbeitsrecht müssen kommen

Arbeitskreis Wirtschaft und Arbeit nimmt seine Arbeit auf

26.08.2003 1 Minute Lesezeit

Arbeitskreis Wirtschaft und Arbeit nimmt seine Arbeit auf

Die Stimmung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt steht auf dem Tiefpunkt, wie dies durch die jüngsten Arbeitsmarktdaten bestätigt wird. Deutschland befindet sich in der Rezession. Grund genug für Dennis Oscheja, Vorstandsmitglied der Jungen Union Neuss (JU), dem Thema auch bei jüngeren Menschen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. „Wichtig ist, dass alle Kräfte im gesellschaftlichen und politischen Bereich gebündelt werden, damit junge Menschen wieder eine Perspektive bekommen“, so der vom JU-Vorstand beauftragte Arbeitskreisleiter.

Der eingeladene Referent, Stefan Simmnacher, hauptverantwortlich für die Koordinierung der Jungen Mittelstandsvereinigung in Nordrhein-Westfalen (JuMIT-NRW), gab in der ersten Sitzung des Arbeitskreises den zahlreich erschienen Mitgliedern der JU einen Einblick über die Ausbildungssituation und das Abschneiden unseres Bundeslandes im Ländervergleich. Die Analyse fiel für NRW vernichtend in den Bereichen Wirtschaft und Bildung aus.

Andreas Hamacher, stellvertretender Arbeitskreisleiter, forderte nach der Diskussion eine umfassende Steuerreform sowie eine Kurskorrektur in den Lohnnebenkosten: „Ohne die wird sich an der katastrophalen Abwärtsbewegung in NRW nichts ändern können“, so Hamacher. „Man sollte mittlerweile auch endlich begriffen haben, dass man an einer Verkürzung und Lockerung des Kündigungsschutzes nicht vorbei kommen wird“,ergänzt Oscheja.

Als zukünftiges Arbeitsprogramm plant der Arbeitskreis schon weiter. Interessierte sollen umfassend über kommunalwirtschaftliche Themen, z.B. der Wirtschaftsförderung und finanzpolitische Aspekte, etwa der Haushaltspolitik, informiert werden.