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Arbeitskreis Familie erreicht Ratsbeschluss: Familienfreundliche Arbeitszeiten bei der Stadtverwaltung Neuss

19.11.2001 1 Minute Lesezeit

    Erweiterte gleitende Arbeitszeit, Tele-Arbeitsplätze, verschiedene Job-Sharing-Modelle, Weiterbildungsangebote auch für Mitarbeiter in Elternzeit – dies alles ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern wird für die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung Neuss demnächst Wirklichkeit, nachdem der Rat der Stadt Neuss einem CDU-Antrag auf familienfreundliche Gestaltung der Arbeitszeit bei der Stadtverwaltung Neuss zugestimmt hat.

    Initiator des Antrags ist der Arbeitskreis Familie der CDU Neuss. „Wir haben uns in mehreren Sitzungen mit dem komplexen Thema der familienfreundlichen Gestaltung der Arbeitszeit beschäftigt und einen Katalog von Maßnahmen zusammengestellt, die in einer Einrichtung der Öffentlichen Hand realisiert werden können, ohne dass deren Effizienz und Erreichbarkeit beeinträchtigt werden“, erläutert Tobias Goldkamp, Vorsitzender des Arbeitskreises, den Entstehungsprozess des Ratsantrages.

    „Oberstes Ziel des Dienstleisters Stadtverwaltung muss die Bürgerfreundlichkeit bleiben. Zur Verwirklichung dieses Ziels trägt auch ein modernes Personalmanagement bei, das die persönliche Situation der Mitarbeiter – speziell als Betreuer von Kindern oder der älteren Generation - in die Gestaltung der Arbeitszeit einbezieht. Mitarbeiter, deren Belange in dieser Weise Beachtung und Berücksichtigung finden, zeigen hohe Motivation und ausgeprägte Verantwortung für die Arbeit sowie einen hohen Grad an Identifikation mit dem Arbeitgeber – in Zeiten knapper Personalressourcen ein nicht zu unterschätzender Vorteil,“ fügt Stephanie Wellens, stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises und stellvertretende Parteivorsitzende hinzu.

    Weiterhin verspricht sich der Arbeitskreis eine erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit. „Angesichts eines steigenden Facharbeitermangels muss auch die Privatwirtschaft sowohl bei der Suche nach qualifiziertem Personal als auch bei der Bindung erfahrener Mitarbeiter/innen ihre Chancen in der Berücksichtigung solcher Aspekte sehen lernen,“ so Stephanie Wellens weiter. „Die Stadt Neuss sollte hier eine Vorbildfunktion einnehmen und - nach dem Motto ‚Tue Gutes und rede darüber‘ – ihre Aktivitäten in Richtung familienfreundlicher Arbeitszeitgestaltung in Neuss bekannt machen“, schloss Tobias Goldkamp.