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Aktion "Ab in die Mitte": Die Union unterstützt Bewerbung

28.02.2001 1 Minute Lesezeit
Neuß-Grevenbroicher Zeitung vom 28.2.2001

    Die Chancen der Stadt Neuss, am landesweiten Aktionsprogramm "Ab in die Mitte" teilzunehmen, sind nach Auffassung von CDU-Ratsherr Ernst Freistühler "völlig intakt". Seine Fraktion werde die Bewerbung, die fristgerecht eingereicht worden sei, mittragen. Daher sei die Kritik der Neusser Wirte an einer "kleinkarierten Diskussion" im Rat auch überzogen.

    Freistühler räumt aber ein, dass die Situation "etwas unübersichtlich" war. Fakt ist, dass die von der "Gemeinschaft Neusser Innenstadt und Einzelhandel" (GENIE) erarbeitete Bewerbung als Tischvorlage in den Rat eingebracht wurde, dort vom CDU-Stadtverordneten C. A. Schiffers scharf kritisiert und anschließend vom Bürgermeister zurückgezogen wurde. Als "Krisenmanager" holte Michael Ritters, Vorsitzender der Werbegemeinschaft "City-Treff", Vertreter der Ratsfraktionen an einen Tisch, um zu retten, was noch zu retten war.

    Für die CDU-Mehrheit erklärte Dr. Hermann-Josef Baaken im Namen des verhinderten Vorsitzenden Karlheinz Irnich, die CDU unterstützte die Bewerbung. Wäre es im Rat zur Abstimmung gekommen, so hätte die Union zugestimmt. Baaken bat die Oppositionsfraktionen, das Projekt mitzutragen: "Es geht um die Werbung für die Innenstadt, die wir im Grundsatz alle wollen. Über die konkrete Ausgestaltung können wir später noch beraten." Sollte Neuss von der Jury als Teilnehmerstadt den Zuschlag erhalten, so sei ein (Landes-)Zuschuss von 200.000 Mark zu erwarten.