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AK Neue Medien diskutiert Berufe und Ausbildung in der Informations- und Medienwirtschaft

30.06.2001 1 Minute Lesezeit

    In der vergangenen Woche fand eine interessante Podiumsdiskussion mit kompetenten Gesprächspartner zum Thema „Berufe und Ausbildung in der Informations- und Medienwirtschaft“ statt, zu der der Arbeitskreises „Neue Medien“ der Neusser CDU eingeladen hatte.

    Berufsberater Dr. Achim Ricken vom Arbeitsamt Mönchengladbach-Neuss gab zunächst einen umfassenden Überblick zu Studienmöglichkeiten. Er warb dabei nachdrücklich dafür, dass sich der Berufwunsch der Schulabgänger noch stärker an deren Begabung orientieren sollte, denn nur so könnten die teilweise sehr hohen Abbrecherquoten bei verschiedenen Studiengängen verringert werden. Naturwissenschaftliche Studiengänge, wie z.B. die Fachrichtung Elektrotechnik, so Dr. Ricken, bieten heute, auch aufgrund der geringen Studentenzahlen, einen hervorragenden Voraussetzungen für eine akademische Ausbildung für Berufe der Telekommunikations- und Informationstechnologie (IT)-Branche.

    Ausbildungsberater Frank Martin Clauß von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein erläuterte die vier Ausbildungsbereiche dieser Branche. Dabei erfreut sich neben dem IT-Systemelektroniker und dem IT-Systemkaufmann, der Fachinformatiker besonderer Beliebheit.

    Der sehr engagierte und angehende Fachinformatiker Daniel Rombey vom Kreiskrankenhaus Grevenbroich vermittelte den Anwesenden schließlich interessante Eindrücke aus dem Ausbildungsalltag. Die beiden Arbeitskreisleiter Ekkehard Begalke und Jens Hartmann zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung, ohne jedoch aktuelle Probleme bei der IT-Ausbildung zu vergessen: „An den deutschen Universitäten im Bereich der Informatik herrscht momentan der Ausnahmezustand. Obwohl der rot-grünen Landesregierung der Bedarf an IT-Fachkräften bekannt sein dürfte, sind die Bedingungen an den nordrhein-westfälischen Universitäten unverändert. Während sich in München ein Professor um 97,2 Studenten kümmert, liegt dieses Verhältnis in Aachen und Dortmund bei eins zu 160. An der Universtität in Dortmund denkt man daher nun sogar an die Einführung eines Numerus clausus“.

    Weitere Information zum Thema mit Ausbildungsmöglichkeiten in der IT-Branche vermittelt der Arbeitskreis auf der traditionellen Job-Börse der Jungen Union Neuss am 3. Juli in der Nordstadthalle.