50 Jahre Mauerbau – ein trauriges Jubiläum

Dr. Jörg Geerlings MdL
Dr. Jörg Geerlings MdL

Seit Tagen flimmern die Dokumentationen des Mauerbaus über die Bildschirme. Alte Schwarz-Weiß-Filme über abenteuerliche Fluchten, plötzlich durch Stacheldraht getrennte Familien und Nachbarn bereiten auch späteren Generationen eine Gänsehaut: Der 13. August 1961 – ein trauriger und auch tragischer Tag für Deutschland. Der Mauerbau mitten durch Berlin – ein unfassbares Verbrechen des SED-Regimes in der ehemaligen DDR, das viele Todesopfer gefordert und viele Tränen verursacht hat. MdL Jörg Geerlings „Ich bin erst nach dem Mauerbau geboren, aber natürlich hat die Berliner Mauer in meiner Jugend und bei späteren Reisen nach Berlin eine wichtige Rolle gespielt. Sie war für mich immer ein abschreckendes und unfassbares Beispiel eines totalitären Staates.“

50 Jahre später gedenkt die CDU in Berlin an das traurige Jubiläum, das weltweit Geschichte schrieb. Treffpunkt ist das Brandenburger Tor. Weitere Informationen finden sich dazu unter http://www.cdu.de/doc/pdfc/einladung-jahrestag-des-mauerbaus.pdf. Es soll an diesem Tag an alle diejenigen erinnert werden, die den Mut hatten, dem Unrechtsstaat der DDR gewaltfrei entgegen zu treten, heißt es zu Recht auf der Internetseite der CDU.

„Ich denke, dass wir alle am 13. August ein wenig inne halten sollten, um der Menschen zu gedenken, die bei ihrem Versuch, in die Freiheit zu gelangen, verhaftet oder gar getötet wurden“, so Jörg Geerlings weiter. „Auch wenn die meisten Spuren der 43 Kilometer langen Berliner Mauer mittlerweile verschwunden sind: Unser Leben war und ist auch nach dem Mauerfall weiterhin geprägt von diesem Stein gewordenen Denkmal politischen Starrsinns und der Unmenschlichkeit. Wir alle sind gehalten, aus der Geschichte zu lernen und dieses Ereignis niemals zu vergessen. Völker, Familien, Freunde und Nachbarn auseinanderreißen, das darf auch 50 Jahre nach dem 13. August 1961 nie wieder geschehen – egal in welcher Form.“