Gesund und sozial

Durch die Politik der CDU Neuss wird Neuss weit über die Stadtgrenzen hinaus als „soziale Großstadt“ anerkannt. Wir fühlen uns dazu verpflichtet, für die nachfolgenden Generationen die Voraussetzungen für ein menschliches, tolerantes und respektvolles Miteinander zu schaffen. Wir werden uns für den unbedingten Lebensschutz eines jeden Menschen einsetzten.

Wir werden die „soziale Großstadt“ in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Deshalb:


Allgemeine Ziele

Die Arbeit der Wohlfahrtsverbände und freien Träger ist für den sozialen Charakter der Stadt Neuss unverzichtbar. Wir stehen zum Grundsatz der Subsidiarität (Selbstverantwortung vor staatlichem Handeln). Deshalb fördert die CDU das Engagement dieser Verbände, Vereine und Institutionen und entwickelt bedarfsgerechter Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwach-sene.

Wir werden den Menschen, die sich selbst nicht helfen können, unsere Unterstützung zukommen lassen. Die Hilfe zur Selbsthilfe bleibt ein Schwerpunkt unserer Politik.

Wir werden die Integration von Menschen mit Behinderung weiter vorantreiben. Mit Hilfe des ehrenamtlichen Behinderten-Beauftragten der Stadt Neuss wollen wir auch den Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben er-möglichen.

Wir werden die frühkindliche Bildung und individuelle Förderung von Kindern ausbauen. Die Entwicklung von Kindern darf nicht vom sozialen Status bzw. der Herkunft der Eltern abhängig sein. Jedes Kind hat das Recht auf eine Chance, als Erwachsener ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Deshalb unterstützt die CDU die Errichtung eines Netzwerks von Fachleuten. Dadurch unterstützen wir die Eltern in ihrer Verantwortung für ihre Kinder.

Wir werden die ehrenamtliche Arbeit in allen Bereichen weiter fördern. Ehrenamtlicher Einsatz ist ein wichtiger Bestandteil unseres gesell

schaftlichen Zusammenlebens, das sich in vielen Bereichen erheblich verändert hat und weiter verändern wird. Der jährlich stattfindende Tag des Ehrenamtes und die Ehrenamtskarte sind nur zwei Maßnahmen, um ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Arbeit zu danken und sie zu motivieren, die Aufgaben und Ämter auch in Zukunft weiter aktiv auszufüllen.

Wir unterstützen weiterhin die Fortführung der Telefonseelsorge und der Ökumenischen Notfallseelsorge ein. Jedes Jahr erfahren hier viele Ratsuchende jeglichen Alters für alle Lebenslagen eine schnelle, unbürokratische Beratung und Soforthilfe.

Qualifizierte sozialpädagogische Familienhilfe werden wir weiter unterstützen. Dies ist besonders in schwierigen Lebenssituationen von großer Bedeutung.

Wir werden uns für den unbedingten Lebensschutz eines jeden Menschen einsetzen und unterstützen dies durch geeignete Beratung.

Gesundheit

Wir setzen uns aktiv für eine optimale Versorgung und Hilfe für Patienten in ambulanter und stationärer Behandlung ein. Erhebliche Investitionen wurden und werden sowohl im städtischen Lukaskrankenhaus mit Rheintorklinik als auch im Johanna-Etienne-Krankenhaus getätigt. Dies betrifft bauliche Maßnahmen ebenso wie wertvolle Großgeräte. Diese werden durch die rasante Entwicklung für neue und schonende Behandlungsmethoden erforderlich. Durch unsere Unterstützung steht so jedem Neusser Bürger und jeder Neusser Bürgerin ein exzellentes medizinisches Angebot zur Verfügung.
Die wohnortnahe ambulante medizinische Ver-sorgung unterstützen wir ebenfalls.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Freien Trägern (z. B. Rettungsdienste) und der freiwilligen Feuerwehr im gesundheitlichen Bereich sichert die erforderliche Hilfe in Notsituationen für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt . Wir werden diese wichtige Arbeit ohne Einschränkungen weiterhin unterstützen.

Wir werden auch die Vorsorge- und Selbsthilfegruppen weiter fördern. Diese Gruppen tragen ein hohes Maß an Verantwortung und leisten einen erheblichen Beitrag zur Vor- und Nachsorge von Patienten oder Hilfesuchenden.

Die Psychiatrie geht neue Wege. Mit dem Neubau eines Zentrums der Augustinus-Kliniken für psychisch kranke Bürgerinnen und Bürgerinnen und Bürger werden auch neue Formen der Therapie ermöglicht. Durch die Zusammenlegung der beiden psychiatrischen Fachkrankenhäuser St. Josef und St. Alexius entsteht in Neuss ein „Zentrum für seelische Gesundheit“.

Jeder Mensch hat das Recht, in Würde sterben zu dürfen. Das wird in besonderer Weise durch die Arbeit der Hospize gewährleistet. Schwerkranke Menschen werden in ihrer letzten Lebensphase durch haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Augustinus-Hospizes und des häuslichen Hospiz-Dienstes des Diakonischen Werkes begleitet. Sowohl die Diakonie als auch die Augustinerinnen unterhalten einen wichtigen und von vielen Ehrenamtlern unterstützten häuslichen Hospizdienst. Wir werden diese wertvolle Arbeit auch in Zukunft unterstützen.