Neusser CDU-Schulpolitiker fordern Schulhilfe von Landesregierung

„Angesichts des deutlich steigenden Bedarfs an Ganztagesplätzen erwarten wir von der Landesregierung schnelles Handeln“, unterstreicht Anne Holt, stellv. Fraktionsvorsitzende. „ Es soll jedoch der sog. ‚gebundene Ganztag‘ gefördert werden. Dabei findet der Unterricht auch am Nachmittag statt und wird überwiegend durch Lehrkräfte realisiert“, ergänzt der schulpolitische Sprecher Andreas Hamacher. Dies genüge dann auch dem Konnexitätsprinzip. Es müsse gelten „wer bestellt, bezahlt“. Die Landesregierung könne nicht erwarten, dass die Kommunen auch in Zukunft auf eigene Kosten schulpolitische Aufgaben des Landes erfüllen.
Der offene Ganztag war ursprünglich nur als Vorstufe zum gebundenen Ganztag vorgesehen gewesen. Nun habe er sich eingebürgert, zumal er die Landeskasse weniger belastet. Um die schulische Ausbildung zu verbessern, sei jedoch der Wechsel notwendig. Damit könne der Weg von der Nachmittagsbetreuung zur Nachmittagsbildung gegangen werden.
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27.05.2011