Auch über Einsparung muss nachgedacht werden
Junge Union steht Wahl eines „grünen“ Beigeordneten offen gegenüber

Die Frage Einer Koalition stelle sich jedoch aus Sicht der JU augenblicklich angesichts der absoluten Mehrheit der CDU überhaupt nicht. Über eine nähere Zusammenarbeit, bei der man auch „kleinere“ Parteien einbindet, sollte man jedoch reden. Allerdings wundert sich die JU, warum der Vorstoß in Richtung Grüne nicht aus der Fraktion heraus kam. Die JU fordert im Hinblick auf die anstehende Beigeordnetenwahl nun die SPD dazu auf, sich hinsichtlich der Wahl des Beigeordneten klar zu äußern. Schließlich sei es auch ihre Entscheidung, weil sie den Amtsinhaber stelle.
Sollte die SPD nicht erwägen, Ernst-Horst Goldammer wieder zu wählen, sollte nach Ansicht der JU auch darüber nachgedacht werden, diese Beigeordnetenstelle überhaupt nicht wieder zu besetzen. „Die Junge Union tritt für eine sparsame Haushaltspolitik zu Gunsten späterer Generationen ein. Daher muss man auch beim Personal an oberster Stelle über Einsparungen zumindest einmal nachdenken.“, so Schümann.
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07.10.2004