Junge Union diskutiert zu Finanzen

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Konkrete Gefahren für den Haushalt lägen insbesondere in wegbrechenden Mitteln aus übergeordneten Ebenen, etwa den vom Land gestrichenen Erstattungen aus dem Solidaritätsbeitragsgesetz. Anderes sei bereits angekündigt, wie etwa eine stärkere Beteiligung an der Krankenhausfinanzierung.
Angesichts dieser Situation mahnte der JU-Vorsitzende Jens Küsters den Gedanken der Generationengerechtigkeit an, wonach auch Handlungsspielräume in Zukunft erhalten bleiben müssten. Finanzielle Aspekte müssten bei Projekten stärker in den Vordergrund rücken. „Ausgaben müssen ständig auf den Prüfstand, zu verteilen gibt es immer weniger“. Ärgerlich sei, so Vorstandsmitglied Thomas Kaumanns, dass Neuss praktisch für seine erfolgreiche Wirtschafts- und Finanzpolitik „bestraft“ werde. Damit trage Neuss ein erhebliches Risiko, falls etwa einmal die Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen sollten.
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07.07.2006