Waltraud Beyen und Dr. Jörg Geerlings in der Moschee Gielenstraße
„Der Dialog muss im Vordergrund stehen“

„Gegenseitige Toleranz und gegenseitiger Respekt müssen im Vordergrund stehen“, so Geerlings. Diskutiert wurden u.a. vorhandene Integrationsprobleme, die man in der CDU-Fraktion beispielsweise durch verstärkten Deutsch-Unterricht verbessert hat. „Für die heutige muslimische Jugend steht die Integration in Deutschland im Vordergrund, da wir hier bleiben möchten“, sagte der 25-jährige Sükrü Polat, der sich im Verein ehrenamtlich als Sekretär engagiert.
Polat führte nach der ersten Diskussionsrunde Geerlings und Kaumanns durch die Moschee und erklärte ausführlich muslimische Traditionen. In der anschließenden Gebetsstunde konnten die beiden dann einen nachhaltigen Eindruck der muslimischen Glaubensausübung gewinnen. Nach dem Gebet setzten sich die Beteiligten zu einer abschließenden Diskussion in den Räumlichkeiten des Vereins zusammen. „Für uns steht die friedliche Ausübung des Glaubens im Vordergrund“, so der Vorsitzende YURDAFEDA SEVIM des Vereins. Weitere Veranstaltungen wurden bereits konkret geplant und sollen noch vor dem diesjährigen Ramadan angegangen werden.
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10.08.2004