CDU bekennt sich zur Schuldnerberatung

Dennoch ist es nach Auffassung der Stadt eine Aufgabe, die der Kreis zu finanzieren hat. Aus diesem Grund hatte der Rat die Verwaltung beauftragt, Verhandlungen mit dem Kreis zur Übernahme der Kosten zu führen. Gleichzeitig sieht die Planung für 2012 keinen Neusser Zuschuss mehr vor.
„Leider sind die bisherigen Signale von den Gesprächen zwischen Stadt und Kreis nicht sehr positiv“, so Holt weiter. Die CDU werde aber nicht zulassen, dass die Schuldnerberatung zum Spielball wird, wenn sich Stadt und Kreis die Verantwortung gegenseitig zuschieben sollten. Noch hoffe sie allerdings auf die Einsicht des Kreises.
Abschließend sichert Holt zu, dass Thema auf die Tagesordnung des Sozialausschusses am 13. Juli 2011 zu bringen. Angesichts der kommunalen Haushaltsplanungen, die einen langen Vorlauf haben, müsse spätestens dann eine Lösung erkennbar sein.
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31.05.2011